Programm

Veranstaltungsort: Messe Dortmund (Im Rahmen der 112Rescue)

Donnerstag, 6. Juni 2024 - Workshops 

Alle Workshops richten sich ausdrücklich an Mitglieder der Rettungsdienst-Teams (Azubi, RS, RA, NFS, Notärztinnen und Notärzte). Die Workshops finden jeweils von 13:00 - 14:30 Uhr und 15:00 - bis 16:30 Uhr statt.

Workshop 1: Atemweg

Referentin: Dr. Birgit Plöger, Zentrum für Notfallmedizin, Universitätsklinikum Marburg

Videolaryngoskopie, SALAD Technik (Atemwegssicherung bei Erbrechen), Chirurgischer Atemweg, Tricks und Kniffe für den schwierigen Atemweg.
 

Workshop 2: Zirkeltraining Kindernotfall

Referent: Thomas Schüßler, Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH Rettungsdienst Hessen

Kindernotfälle im Rettungsdienst sind selten – daher ist regelmäßiges Training der wichtigsten Konzepte und Maßnahmen von besonderer Bedeutung. An verschiedenen Stationen werden wichtige Skills für die Versorgung gemeinsam erarbeitet, wiederholt und trainiert, um Sicherheit für den Einsatz zu gewinnen.

Workshop 3: Immobilisation und Reposition

Referent: Sebastian Lang, Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Regensburg

Im Jahr 2020 erfasste das Traumaregister der deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie 28.947 schwerverletzte Patient*innen im Sinne der Schwerverletzten-Definition. Im Rahmen dieses Workshops dreht sich alles um zwei zentrale Aspekte der Versorgung solcher schwerverletzten Patient*innen, nämlich Immobilisation und Reposition. Dabei werden die Reposition von Frakturen und Luxationen, die Ganzkörper- sowie die HWS-Immobilisation beleuchtet. Wir beschäftigen uns mit den aktuellen Leitlinien, insbesondere aber im Skill-Training mit Techniken und Schwierigkeiten der Anwendung, sowie Tipps und Tricks aus dem rettungsdienstlichen Alltag.

Workshop 4: Notfallsonographie im Rettungsdienst

Referent: PD Dr. Peter Benoehr, Medizinische Klinik III, Klinikum Fulda gAG

Prähospitaler Ultraschall findet als diagnostisches Hilfsmittel immer mehr Verwendung im Rettungsdienst. Portable Geräte stehen immer mehr zur Verfügung und können hierdurch an den Einsatzort mitgenommen werden. In diesem Workshop sollen die sinnhaften Einsatzmöglichkeiten des prähospitalen Ultraschalls gezeigt werden.

Workshop 5: Höhenrettung im urbanen Umfeld

Referent:Marco Finnemann, Feuerwehr Dortmund

Es soll das technische Equipment der Höhenrettung gezeigt werden. Hier haben Teilnehmer die Möglichkeit, selber zu erfahren, wie der Patient sich in einer Unfallsituation fühlt, in der der Einsatz der Höhenretter notwendig wird. Desweiteren möchten wir vorführen, dass auch außergewöhnliche technische Maßnahmen durchgeführt werden können (mechanische Reanimationshilfe). Die Sondereinheit für Höhenrettung der Feuerwehr Dortmund wird ihren Rescue Loader vorstellen.

Workshop 6: Gewaltschutz im Notfalleinsatz

Referent: Andreas Jedamzik, #SicherimDienst

In dem Workshop „Gewaltschutz im Notfalleinsatz“ bekommen Einsatzkräfte Einblicke darin, wie sie sich und ihre Teampartner vor Gewalt schützen können. Gemeinsam mit Dozent*innen aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei werden in interaktiven Arbeitsgruppen verschiedene Phasen im Einsatzgeschehen diskutiert und Sicherheits-Basics erarbeitet.

Freitag, 7. Juni 2024 - Vorträge  

  • 09:15 Uhr: Begrüßung
  • 09:30-10:00 Uhr: Key Note: Akademisierung der Notfallsanitäterqualifikation (Dr. André Gnirke, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH)
  • 10:00-10:30 Uhr: Interaktives (Online) Voting: Welcher Weg führt in die Zukunft? 
  • 10:30-10:45 Uhr: Pause
  • 10:45-11:15 Uhr: Stroke erkennen und richtige Zielklink auswählen (Dr. Christian Claudi, Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Gießen)
  • 11:15-11:45 Uhr: Hyperbare Medizin: Notfallindikationen (Dr. Helmut Meyringer, Caritas Krankenhaus St. Josef Regensburg)
  • 12:15-12:45 Uhr: Asthma und COPD: Paradigmenwechsel in der Notfallmedizin? (PD Dr. David Fistera, Zentrum für Notfallmedizin, Universitätsmedizin Essen)
  • 12:45-13:30 Uhr: Mittagspause
  • 13:30-14:15 Uhr: Pro und Contra: Wer muss in die Notaufnahme? 
    • Pro: Ambulante Versorgung am Notfallort ist möglich (Dr. Christoph Oehler, Lahntal)
    • Contra: Ambulante Versorgung am Notfallort kostet Menschenleben (Prof. Dr. Clemens Kill, Universitätsmedizin Essen, Zentrum für Notfallmedizin)
  • 14:15-15:00 Uhr: Pro und Contra: Beatmung unter Reanimation 
    • Pro: Beutelbeatmung bleibt der Standard (Dr. Tobias Grübl,Klinik für Anästhesiologie, operative Intensiv- und Notfallmedizin sowie Schmerztherapie, Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz)
    • Contra: Beutelbeatmung bleibt der Standard (Dr. Birgit Plöger, Zentrum für Notfallmedizin, Universitätsklinikum Marburg)
  • 15:00Uhr: Ende der Veranstaltung

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.